NORWEGEN
Oktober 27, 2007
Fünf Tage lang war ich mit meinem…“Anwalt“ Dr. Gonzo Feldker in Norwegen unterwegs…in schwieriger Mission! Es galt, mit den finanziellen Mitteln zweier Studenten im wohl teuersten Land zu überleben. Eine Herausforderung. Von diesem Trip geben die 234 Bilder, die sich durch anklicken des Photolinks weiter unten betrachten lassen, und meine spärlichen Aufzeichnungen einen hoffentlich befriedigenden Eindruck.
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Montag, 22.10.07
Unauffälliges zum Bahnhof begeben, danach Einsteigen in den Zug Richtung Konsgvinger. Dösen während der Fahrt. Nebelig, trüb, nicht viel wahrnehmbar von der Fahrt.
In Kongsvinger dann umsteigen in den Bus nach Oslo. Leichter Nieselregen. Unterhaltung über Norwegens Öl und dessen Konsequenzen. Ankunft neben Gleis 19 in „Hauptbahnhof von Oslo“. Davor: Fahrt durch die unvermeidliche Industrielandschaft.
Trübes bewölktes Wetter in Oslo, aber zufrieden, es regnet nicht.Ich kaufe drei Postkarten, 57 Kronen incl. Briefmarken, das sind 8 Euro. Danach durch die Kunstlandschaft von Oslo Richtung Youth Hostel „Anker“.
Die hießigen Kunstwerke sehen aus wie Baustellen und behindern das Fließen des Verkehrs.
Auf den ersten Blick fühle ich mich an Dublin erinnert.
Der Heiopei in der Jugendherberge weist uns die letzten beiden Betten in einem Doppelzimmer zu.
Mein Anwalt und ich sind allein, bereit zur Konspiration. Am Bahnhof, zuvor bereits, Erwerb der Tickets nach Bergen für den folgenden Tag. Der ursprüngliche Plan, am Mittwoch nach Bergen zu reisen wäre unbezahlbar gewesen.
Zielloses durch die Stadt laufen, bestaunen einer alten Festung direkt am Hafen von Oslo. Ebenfalls bestaunen des wunderschönen Rathausgebäudes.Pizza.
Dienstag, 23.10.07
Um zwanzig nach sechs, mitten in der Nacht, aufstehen. Packen, Abfahrt des Zuges nach Bergen um 8:11 Uhr.
Ein 10,7km langer Tunnel direkt hinter Oslo, später noch weitere. Interessante Nebelschichten. Wir fahren aufwärts.
Es geht nach oben. An den Bahnhofsstationen Angabe der Höhenmeter. Durch das Gebirge, bis zu 1222 Meter über Null. Schnee! Gletscher. Baumgrenze überschritten.
Wir sitzen in einer Vierersitzgruppe und verspeisen den Folienkuchen, gebacken und mit Emulgatoren versehen von LIDL in Oslo. Auftauchen von Brettenverschägen, welche die Gleise vor den Schneemassen schützen sollen. Ständiges Hindernis beim Versuch zu photografieren. Ab und Zu döse ich ein. Schreibe Postkarten. Die Ankunft in Bergen. Erster Eindruck ist gut, positiver als in Oslo. Bergen hält was sein Name verspricht. Suche nach einer Jugendherberge, erste Anlaufstelle, natürlich: das YMCA. Dort schließt die Rezeption gerade als wir ankommen, wir werden weiterverwiesen an „dorm.no“ und finden dort Unterkunft für eine Nacht.
Anschließend planloses durch die Stadt laufen, entdecken einiger Unigebäude, so zB der Juristischen Fakultät.Pizza.
Mittwoch, 24.10.07
Aufstehen, duschen, Zähne putzen, nicht zum ersten Mal seit dem Beginn der Reise. Check Out.
Luggage Room für meine Tasche, dann beginnt der unerbitlliche Aufstieg.
Man erinnert sich, wir sind in Bergen. Erster Anstieg geradezu lächerlich, 320 Meter. Aber bereits ein Ausblick, bei dem man verweilen kann. Kaffee und Cola.
Dann wird es bitter. Den 642 Meter hohen Ulriken besteigen wir auf direktem Wege, ohne die geringsten Anzeichen von Erschöpfung. Ich erspare mir weitere Beschreibungen und verweise auf die zahlreich vorhandenen Bilder. Anschließend Fahrt ins Tal mit Ulrikebanen.Nur 50 Kronen pro Mann. Zielloses durch die Stadt laufen, Pizza, zielloses durch die Stadt laufen. Wir werden diese Nacht im Zug verbringen, wir fahren nachts, um uns die Übernachtungskosten zu sparen. Vor dem Marsch an den Bahnhof, Abstecher in die Kneipe „Legal“. Angeblich billiges Bier.56 Kronen=8 Euro. 0,33l.
Donnerstag, 25.10.07
Der Nachtzug hält pünktlich um 6:28 Uhr im Hauptbahnhof von Oslo. Aussteigen, kalt. Einchecken im „Anker“ erst um 15 Uhr möglich. Bis dahin Leiden im durch Schlafentzug verursachten apathischen Delirium. Passend dazu, Besuch des Munch Museums. Es ist zu empfehlen, der Eintritt ist frei. Nicht nur und auch nicht hauptsächlich deshalb, versteht sich. Den Schrei gesehen und andere Meisterwerke, zB den legendären Schnitt „Garten im Schnee“. Mein Anwalt kauft sich dort einen Blaubeeren-Muffin
für 24 Kronen und einen Kaffee. Ich bleibe beim Existenzialisten-Frühstück: nur Kaffee, schwarz und mit viel Zucker, keine Zigarette allerdings.
Weiter geht es mit ziellosem durch die Stadt laufen.Oslo wird dann auch sehr sympathisch, wie sehen Teile der Stadt die nicht ganz so nahe am Bahnhof liegen- hier unserem Anschein nach ein Qualitätsmerkmal. Um halb vier treffen wir endlich an der Jugendherberge ein. Der Schlaf der Gerechten dauert bis kurz nach Sechs.
Anschließend durch die Stadt irren, allerdings mit der klaren Vorstellung etwas essen zu wollen. Es wird:Pizza/Döner.
Damit ist der Tag gelaufen. Ein Bier noch in der Jugendherberge für unschlagbare 30 NOK.
Freitag, 26.10.07
Um 11 Uhr eintauchen in die Stadt. Kreuz und Quer bis zu einem Skulpturenpark, zwischendurch Erwerb eines Baguettes. Bestaunen des Skulpturenparks, siehe die beiligenden Bilder. Entdeckung des Holmenkollen.
Versuch am wasser entlang zu gehen, misslingt. Kurzes Verweilen an bekanntem Ort am Hafen, Rückkehr in den Anker, abholen der Tasche. Dann in den Bus am Hauptbahnhof,
Fahrt nach Konsgvinger. Von dort zurück nach Stockholm mit dem Zug, der Verspätung hat. Überall das Gleiche mit der Bahn.
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| Norwegen |
Neue Links
Oktober 27, 2007
Zwei weitere Blogs von hießigen Freunden wurden verlinkt, es handelt sich dabei um die Seiten der beiden Bauingenieure Annika und Carina. Auf deren Seiten finden sich auch viele sehenswerte Bilder. Also schaut doch mal rein!
In schwedischen Schulen sollen, so der Wille der (übrigens liberal-konservativen) schwedischen Regierung, religiöse Dinge
nicht mehr so behandeln werden als handele es sich um objektive Wahrheiten. Skandal! schreit das katholische Internet-Satiremagazin „Kath.net“ (siehe Links)- nach deren Meinung ist eine Religion, deren Lehre in den Schulen nicht unter dem Gesichtspunkt objektiver Wahrheit vermittelt wird eine „tote Religion“, und nur eine solche sei für die schwedische Regierung wohl eine „gute Religion“. So einfach kann man es sich machen, wenn man darauf aus ist zu polarisieren und in Gut und Böse zu kategorisieren. Und, die neue Anordnung gilt, hier wird es besonders skandalös, auch für katholische Schulen. Dabei müsste man doch eigentlich annehmen das dort nicht die gleiche Rechtssprechung gilt wie im restlichen Schweden…
Gebete und Gottesdienste bleiben jedoch auch in Zukunft erlaubt, allerdings soll die „Intelligent Design“ Theorie aus dem Biologie Unterricht (sic!) verschwinden. Eine unfassbare Frechheit natürlich für diese allerleuchteden Rosenkranzfreaks von Kath.net .
Die neue Verordnung muss noch durch das Parlament angenommen werden und soll 2009 in Kraft treten. Verstöße gegen diese neue Verordnung, die nichts weiter ist als eine konsequente Umsetzung der Trennung von Staat und Kirche, sollen bestraft werden können, es droht (laut Kath.net) sogar die Schließung der Schule.
Ich sage dazu: Richtig so! Man kann Kindern nicht irgendwelche Märchen, teilweise schreckliche Schauergeschichten wie zB die Sache mit der Erbsünde, die uns alle von Geburt an und unausweichlich zu Sündern abstempelt, als gleichberechtigt mit harten wissenschaftlichen Fakten anbieten, vorallem dann nicht, wenn sich zu diesen ein eindeutiger Widerspruch ergibt.
Hier noch der direkte Link zu dem Kath.net Artikel: http://kath.net/detail.php?id=18053
CityHall Reception
Oktober 27, 2007
Am Tag der deutschen Einheit waren die Austauschstudenten aufgefordert, die Einladung der Stadt zu einem Empfang im Stadhuset entgegenzunehmen. Dem kamen diese auch zahlreich nach. Nach einer wirklich angenehm kurzen Begrüßung durch den Bürgermeister Stockholms und andere Menschen, deren Funktionsbezeichnungen mir entfallen sind, gab es dann ein reichhaltiges Büffet mit sehr gutem Essen sowie jede Menge Wein. Man weiß hier was die Studenten wollen. Die Veranstaltung dauerte dann allerdings auch nicht besonders lange und die Studenten wurden durch die üblichen Maßnahmen freundlich aufgefordert zu gehen- anschließend gingen wir noch in den Stampen, den in diesem Blog bereits erwähnten Jazz Club in der Altstadt. Diesen verließen wir…so gegen Elf, wenn ich mich richtig erinnere, anschließen fanden sich ein paar von uns noch in den Gemeinschaftsräumen bei Michael ein, zum (erneuten) Essen, Riesling trinken und philosophieren.
Leider versagten meine Akkus an diesem Abend, wer Bilder sehen möchte kann bei Annika (siehe Links) fündig werden.
Bilder: Trip nach Helsinki, Eintrag vom 14.09.07
Oktober 27, 2007
Einige weitere Bilder von unserem Kurztrip mit der Fähre nach Helsinki, staring Chris Hauke, Matze Liertzer und Sebi ten Haaf. Siehe dazu auch den Beitrag vom 14.09.07.
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| Kurztrip nach Helsinki |
Bilder: Trip in die Schären, Eintrag vom 14.09.07
Oktober 27, 2007
Mehr Bilder von dem Schärentrip mit Sebastian zur Insel Sandön, siehe den Beitrag vom 14.09.07 :
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| Trip auf die Schäreninsel Sandön |
Endlich: Mehr Bilder
Oktober 27, 2007
Nachdem ich ein längeres Ferngespräch mit meinem in der Karibik ansässigen Anwalt geführt habe, kann ich es nun wohl verantworten das von Google bereitgestellte Albensystem Picasa zu verwenden, um mir das Bilderhochladen einfacher und dem Besucher meiner Seite das Anschauen bequemer zu machen.
An dieser Stelle daher nun zunächst der Link zu einigen Bildern, die einen
ersten Eindruck von der Stadt Stockholm vermitteln sollten:
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| Bilder Stockholm |
Ankündigung- bald wieder Neues!
Oktober 20, 2007
Ich habe nun seit Äonen nicht mehr geschrieben, und ich weiß das sich das ja so nicht gehört. Aber bald gibt es hier wieder etwas Neues. Am Montag fahre ich für eine Woche nach Norwegen, Oslo und Bergen, es wird sicherlich einige Bilder davon hier zu sehen geben, und Berichte, neue Links und mehr über meine Tätigkeiten hier in Stockholm. Als weitere Viehtschörs wird es ein paar neue Links geben, und wohl auch endlich ein richtige Albensysten
für meine Bilder!



